Ruhige Farben

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Ich glaube nicht, dass ich jemals zuvor eine so lange Pause von der Kommunikation mit meiner Schwester gemacht habe.

Und ich möchte zunächst einmal sagen, dass ich meine Schwester liebe. Sie ist seltsam für mein Gehirn und es gibt Trauma-Zeug und blah blah blah normales "Ich wuchs mit beschissenen Eltern auf" Zeug. Nichts Neues in den Augen von irgendjemandem.

Aber gaaaaanz großer Mist.

Ich habe das Gefühl, dass meine Farben in mein Gehirn zurückkehren. 

Und meine Schwester sagte mir immer wieder, ich solle das tun. "Wenn ich dir weh tue, dann hör auf, mit mir zu reden, guter Gott." Denn sie sorgt sich sehr um mich.

Es ist einfach ... schön. Und ich bin wirklich optimistisch, dass wir eines Tages wieder mit ihr kommunizieren können.

Wir haben auch die Stellvertreter mit mehr unterschiedlichen Situationen umgehen lassen. 

Denn eine Zeit lang - und zwar viele Jahre lang - haben wir die eher aufgabenorientierten anderen Mitarbeiter in den Vordergrund gestellt, um die menschlichen Beziehungen zu pflegen. Wir versuchten, die Künstler und Träumer davon abzuhalten, sich aufzusplittern. Denn unser Umfeld war NICHT gut für sie. Und manchmal... gibt es zu viele Leute, die dich niedermachen, als dass du noch kämpfen könntest. Also war Autopilot angesagt.

Jeder hier hasst Autopilot. Sogar die Stellvertreter, die sich freiwillig dafür melden. Nichts zu sein ist anstrengend.

Aber heute fühle ich mich ... nicht deprimiert. Und auch nicht auf eine "sich selbst mit Rauschen als Betäubungsmittel injizieren"-Art. Nur auf eine "Ich"-Art.

Es ist seltsam.

Das ist schön.

-V

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